| Köln ist eine Stadt der Kirchen. Wie in keiner anderen deutschen Stadt finden sich hier auf engem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauser außer dem Dom noch zwölf große romanische Kirchen: |
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Der mächtige Vierungsturm - der Turm am Schnittpunkt von Haupt- und Querschiff der Kirche - prägt das Gesicht der Kölner Altstadt. Teile der Fundamente der von 1150 bis 1240 erbauten Kirche ruhen auf Mauerwerk von Lagerhallen der alten römischen Rheininsel. Diese ist erst durch Zuschüttung des alten Rheinarmes an das Stadtgebiet angeschlossen worden. |
![]() Groß Sankt Martin |
Gegründet wurde Sankt Andreas als Chorherrenstift etwa um das Jahr 960 von Erzbischof Bruno. Um 1200 wurde ein Neubau errichtet, der seinerseits immer wieder umgestaltet wurde. Die Kirche ist mit spätromanischen wie spätgotischen Formelementen ausgestattet. |
![]() Sankt Andreas |
| Glanzstück der Kirche ist der überkuppelte Dreikonchenbau im Osten, der um 1200 erbaut wurde. Die Konchen sind in Nischenform gestaltete halbrunde Nebenräume, oft überwölbt von einer Halbkuppel. Der Turm ist mit 67 Metern der höchste der romanischen Kirchen in Köln. Eines der schönsten Werke romanischer Architektur | ![]() Sankt Aposteln |
Die heutige Kirche wurde zwischen 1130 und 1160 im frühstaufischen Stil errichtet. Seit dem Wiederaufbau 1956 beherbergt die Kirche das Museum Schnütgen mit seinen einzigartigen Kunstschätzen. | ![]() Sankt Cäcilien |
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Sankt Georg ist die einzige erhaltene romanische Säulenbasilika des Rheinlandes. Beeindruckend ist vor allem der wuchtige Westbau. Seine ungewönliche Mauerstärke von 5 Metern deutet darauf hin, dass ursprünglich ein viel höherer Turm geplant war. |
Sankt Georg |
Sie ist eine der schönsten Kölner Kirchen. Usprünglich als Märtyrerkirche angelegt, stammt der spätantike Ostbau wohl aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Der Ausbau des Gebäudekerns zum hohen gewölbten Dekagon - die zehneckige Umbauung des alten römischen Ovalbaus - wurde zwischen 1219 und 1227 durchgeführt | ![]() Sankt Gereon |
Die dreischiffige Gewölbebasilika ist die jüngste der romanischen Kirchen Kölns. Die Kirche wurde 1247 geweiht. Der Turm stürzte mehrere Male ein, zuletzt 1943 / 1944 nach Bombentreffern. |
![]() Sankt Kunibert |
Der romanische Bau entstand im 11. Jahrhundert - 1049 weihte Papst Leo IX das Langhaus. Seit dem 12. Jahrhundert wird die Kirche "St. Maria in capitolio" genannt. Das eindrucksvolle Grabkruzifix in der Nordkonche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. | ![]() Sankt Maria im Capitol |
Die kleinste der romanischen Kirchen und älteste Pfarrkirche Kölns wurde vermutlich um 1220 errichtet. Finanziert wurde der Bau durch Patrizierfamilien des Viertels. Gerühmt wird die Kirche wegen ihrer Gewölbe- und Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. |
![]() Sankt Maria Lyskirchen |
Die älteste romanische Kirche Kölns, errichtet im 10. Jahrhundert. Sehenswert sind das monumentale Westwerk an der Nordseite des Chores sowie der noch fragmentarisch erhaltene Kreuzgang. | ![]() Sankt Pantaleon |
Ehemalige Stiftskirche aus dem 11. / 13. Jahrhundert, die über frühen Vorgängerbauten errichtet wurde. Unter der Kirche sind römisch-fränkische Gräberfelder für Besucher zugänglich. Um 1400 wurde der Westturm fertiggestellt. |
![]() Sankt Severin |
Über einem römischen Gräberfeld wurde um 1135 die romanische Emporenbasilika errichtet. Der gotische Chor folgte Ende des 13. Jahrhunderts. An die heilige Ursula erinnert der "Ursulaschrein". Diese "Goldene Kammer" enthält Reliquienbüsten und zu Bildern komponierte Knochen. | ![]() Sankt Ursula |